fbpx

Handwerk

Handverlesene Rohlinge

Die handverlesenen Holzbohlen sind die Basis für eine exklusive Tastatur. Entsprechend wird der Suche nach besonders ausdrucksstarken Hölzern viel Zeit gewidmet. Die Bohlen werden etwa zehn Jahre gelagert. Die langsame Trocknung verhindert, dass die Tastatur später Risse bekommt. Erst wenn das Holz eine Restfeuchte von 12 bis 14 Prozent hat, ist es geeignet für die Weiterverarbeitung.

Anschließend werden die Bohlen auf Maß geschnitten und in mehreren Schritten gehobelt, bis sie eine Stärke von circa zwei Zentimetern haben. Für die Weiterverarbeitung wählen die Gründer das Holz nach ästhetischen Gesichtspunkten aus. Nur wenn das Gesamtbild des Holzes stimmt, wenn die Bohlen an einer Stelle zum Beispiel über eine besonders schöne Maserung, eine interessante Farbe oder angenehme Haptik verfügen, kommen sie für die Gebr. Hentschel Tastaturen in Frage.

 

Aufwendiges Oberflächenfinish

Jetzt beginnt die akribische und zeitintensive Handarbeit. Der Rohling wird in bis zu fünfzehn Arbeitsgängen mit immer feinerem Schleifpapier geschliffen und zwischendurch mit einer speziellen Tinktur behandelt. Dadurch richten sich die Holzzellen immer wieder auf und können abgeschliffen werden. Der Prozess wird solange wiederholt, bis die Oberfläche eine perfekte Glätte besitzt.

Danach beginnt das „Finishen“: Die Oberfläche wird mit verschiedenen Polierpads und Baumwolltüchern mit steigender Feinheit von Hand poliert, bis die Oberfläche seidenmatt ist. Gleichzeitig wird ein spezielles und je nach Baumart unterschiedliches Wachs eingerieben. Es entsteht ein schimmernder Glanz, der die Maserung des Holzes optimal unterstreicht. Das natürliche Wachs schützt das Holz dauerhaft.

 

Montage der Bauteile

Auch die Endmontage der Tastatur erfolgt in unserem Berliner Atelier. Die Platine wird zuerst eingesetzt und manuell verlötet. Dann werden die 108 Tasten einzeln und von Hand ausgerichtet und montiert. Als letztes werden die Gehäuseteile und die Bodenplatte positioniert und fest miteinander verschraubt.

 

Von Hand eingefärbte Buchstaben

Die Tastenbeschriftung wird eingraviert und einzeln von Hand mit Farbe ausgelegt, daher kommt es nicht zu Abnutzungserscheinungen der Beschriftung wie bei herkömmlichen Tastaturen. Die Farbe für die Buchstaben wird dabei in die Gravuren eingepinselt und anschließend abgeschliffen. In einer Poliertrommel werden die Tasten über zwölf Stunden poliert und anschließend von Hand nachgearbeitet.

Menü